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.. Hohlspiegelvisier

Kennblatt

Hohlspiegelvisier

1942

Eingebaut in:

Me 110

Me 110

Kennzeichnung :

Das Holspiegelvisier von Askania ist ein frühes Sturzvisier das den Sichtbereich resp. die Positionsfreiheit des Flugzeugführers, beim Zielvorgang durch das Visier im Sturzflug erweitern sollte.  Auffallend am Visier ist die schöne Schrumpflack Lackierung in schwarzer Farbe sowie der markante Einstelldrehknopf für den "gegen den Wind" und den "mit dem Wind" in m/s !

Fliegnummer (Fl-Nummer - Anforderungszahl): -

 

Produzierte Stückzahlen: unbekannt

 

Heute noch bekannte Stückzahl: -

 

Modelgruppe:  Stuvi 5B, Stuvi 5E

Technische Angaben

Technische Angaben

 

Sind leider zum Askania Hohlspiegelvisier  keine bekannt !

Besonderheit:

Erstmal wurde das Hohlspiegelvisier durch  Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

erwähnt - bei einer ihrer Erprobungsflüge mit einer ME 11o (Spezialausführung für den Sturzflug) und einem Askania Hohlspiegelvisier aus dem Sturz !

Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg

 

1936-1944 Tätigkeit bei den Askania-Werken Berlin-Friednau

 

Sie tat sich in den 1930-er und 1940-er Jahren als Entwicklungsingenieurin und Testpilotin hervor. Mehr als 2.500 seelisch und körperlich äußerst belastende Sturzflüge von etwa 4000 bis auf 1000 Meter Flughöhe mit Sturzkampfflugzeugen hat sie absolviert. Ähnliches hat kaum jemand auch nur annähernd geschafft. Bis zu 15 Mal am Tag unternahm Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg waghalsige Sturzflüge. Wenn sie in genug Höhe aufgestiegen war, senkte sie die Spitze ihres „Stuka“ in Richtung Erdboden, stürzte sich mit der Maschine Tausende von Metern senkrecht hinab und riss sie dann wieder nach oben. Solche waghalsigen Sturzflüge sind für einen menschlichen Körper fast nicht auszuhalten. Oft verliert ein Pilot dabei kurz das Bewusstsein.