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.. PVE 9A

Kennblatt

Periskopvisier PVE 9A

1943 / Fl 22663

Eingebaut in:

Ju 288

Ju 290 / 390

Me 264

Me 264

Kennzeichnung :

Das PVE 9A ist ein druckdicht gebautes Periskopvisier mit VE-Rechner. Aufgrund seines Aufbaues eignet es sich besonders für den Einbau in Richtständen, vor allem C - Ständen in Kampfflugzeugen mit und ohne Höhenkabinen, von denen aus mittels Fernsteuerung die Waffenstände gerichtet werden.

Fliegnummer (Fl-Nummer - Anforderungszahl): Fl 22663

 

Produzierte Stückzahlen: unbekannt

 

Heute noch bekannte Stückzahl: unbekannt

Produzierte Stückzahlen: unbekannt

 

Heute noch bekannte Stückzahl: unbekannt

 

Modelgruppe: PVE 8, PVE 9, PVE 11

Technische Angaben

Technische Angaben

 

Masse und Gewichte:

 

Länge:      1390 mm

Breite:        410 mm

Tiefe:         133 mm

Gewicht:  ca.21 kg mit Versandkasten ca. 25 kg

 

Flugzeugtypen:

 

Verwendet in Junkers Ju 288 (4-Mann Kanzel), Projektiert:  Junkers Ju 290, Junkers Ju 390, Messerschmitt Me 264

 

Einbau:

 

Zur Befestigung wir der entsprechende Flugzeughersteller angewiesen.

 

Hersteller:

 

blc = Zeiss Carl, Militärabteilung, Jena

 

Gerätesystem:

 

Mehrlinsensystem mit Prismen und Spiegeln

 

Optische Werte:

 

Vergrösserung: 1,8 x

Gesichtsfeld: 40°

Austrittspupille: 7 mm Durchmesser

Augenabstand vom Einguck = 15 mm

Durchmesser Einguck / Linse : 37 mm

Okularverstellung: +/- 4.,5 dptr.

 

Optische Visierlinie:

 

Leuchtendes Strichbild mit Vollkreis

 

Justierbereich:

 

Seitenwinkel einstellbar, unbegrenzt 0-360°

Höhenwinkel einstellbar, begrenzt +30° +0°-100°

Ve-Einstellring MG 151 0-900 km/h

Ve-Einstellring MG 131 0-700 km/h

 

 

Elektrische Angaben:

 

Stromart Gleichstrom

Betriebsspannung: 24 bis 30 Volt / Glühlampe: 24 V 21 W

Leistungsverbrauch: 100 Watt

Bauart:

Carl Zeiss Jena

Hersteller:

 

gxl = Franke und Heidecke, Fabrik photograph. Salzdahlstrasse 196, Braunschweig

Gerät-Nr: -

Werk-Nr: -

Anforderungszahl:

 

Fl 52598 (Fl = Fliegnummer (Anforderunszahl))

Besonderheiten:

 

Ein selten gebautes Periskopviser für C- Waffenstände in Groskampfflugzeuge der deutschen Luftwaffe von 1943. Auffallend ist die abgewinkelte Optik beim Einguck des Schützen. Dies insbesondere um bei geringem Platzvolumen in bestimmten Flugzeugtypen, das Zielen in liegender- oder sitzender Position für den Schützen zu ermöglichen!

Einbau im Flugzeug:

Halterung durch zwei kugelige Lager (unteres Traglager, oberes Stützlager und eine Verdrehsicherung. Der Einblickstutzen und  der VE-Rechner können in jeder beliebigen Seitenstellung von der Lieferfirma angebracht werden.